Der Lehrstuhl für Kommunikationsnetze besitzt eine einzigartige Sammlung von verschiedensten Vermittlungsanlagen aus der Frühzeit der Telekommunikation bis hin zur Neuzeit. Einzigartig dabei ist insbesondere, dass alle Exponate voll funktionstüchtig und auch untereinander verbunden sind. So kann z.B. von einem kurbelbetriebenen Feldtelefon über einen Handvermittlungsplatz (das berühmte "Fräulein vom Amt") und weiter über analoge und digitale Vermittlungssysteme weltweit jeder Fernsprechapparat angerufen werden.

Das Museum wurde auf Initiative von Prof. Eberspächer gegründet. Der Grundstock an Exponaten kam vom Prof. Fischer, der vor der Gründung des Lehrstuhls für Kommunikationsnetze im Jahre 1990 das Fachgebiet "Vermittlungstechnik" als Honorarprofessor vertreten hat. Über verschiedenste Quellen wurden die Exponate immer mehr. Doch zunächst waren diese schönen Stücke alle nur im "Ruhezustand" zu besichtigen.

Einem glücklichen Umstand ist es zu verdanken, dass Herr Edlinger, ein pensionierter Siemens-Mitarbeiter, der sein Berufsleben lang sich mit Vermittlungsanlagen beschäftigt hat, auf unsere Sammlung aufmerksam geworden ist. Er hat unseren Anlagen nicht nur wieder Leben eingehaucht, er hat auch dafür gesorgt, dass sich alle Systeme untereinander verstehen.

Durch die vielseitigen Kontakte von Herrn Edlinger zu anderen Kollegen in Deutschland und Österreich konnte unsere Sammlung auch noch durch zahlreiche Originalteile ergänzt bzw. bei Bedarf repariert werden.

Einen ganz herzlichen Dank an dieser Stelle an Herrn Edlinger für seinen ehrenamtlichen Einsatz.

Leider hat unser Museum keine regelmäßigen Öffnungszeiten und kann nur für spezielle Veranstaltungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, so zum Beispiel bei der langen Nacht der Münchner Museen.

Wenn sie Interesse an dem Museum haben oder etwas spenden möchten, kontaktieren Sie uns bitte unter museum@lkn.ei.tum.de